Sonnenbrand, Fehlbisse und Starkregen

04.07.2013 - von Carsten Zeck -

Termine, Büro, Telefon, Post- und E-Mail-Terror…zurzeit geht es bei Zeck Fishing ordentlich zur Sache. Beschweren möchte ich mich jedoch auf gar keinen Fall. Immerhin läuft alles nach Plan und wir befinden uns, so wie es aussieht, auf dem richtigen Weg. Allerdings hat mir vor ein paar Wochen etwas gefehlt. Die Fischerei am Hausgewässer war nicht gerade von Erfolg gekrönt und regelmäßige Welsfänge blieben oftmals aus. In Punkto Musterbau sind wir ein gutes Stück weiter gekommen. Die Ruten, Rutenständer, Schnur und das Vorfachmaterial mussten jetzt nur noch auf Herz und Nieren getestet werden. Hierzu ist der Praxiseinsatz am allerwichtigsten (oft kommt es mir so vor, als wissen das viele Mitbewerber nicht…aber das ist wieder ein anderes Thema). Mehrere Gründe also, um wieder einmal los zu ziehen.
Eigentlich sollte es ja am Freitag darauf, zusammen mit Teamangler Jan, auf eine einwöchige Tour gehen. Es wäre also völliger Blödsinn, bereits drei Tage zuvor eine Kurzsession zu starten; zumal der Schreibtisch noch voll mit Arbeit lag. Aber: Wenn der Carsten „heiß“ ist, dann hält ihn nichts auf. Nach einer 12 Stunden-Schicht vor dem Rechner, ging es abends noch schnell ans Hausgewässer... um zu blanken:-(  und Köderfische zu fangen:-). Morgens startete ich dann direkt von einem Gewässer zum nächsten  - in der Hoffnung, dass es in diesem besser laufen würde. Es ging an eine Flussperle, die gar nicht mal allzu weit von meiner Heimat entfernt war.
Gerne würde ich euch jetzt von spektakulären Fängen berichten. Jedoch verliefen die beiden Tage nicht gerade nach Plan: Neben einem gehörigen Sonnenbrand, fing ich mir einen Fehlbiss nach dem anderen ein. Mein Köderfischvorrat war schnell am Ende. Aber kein Problem, schließlich hatte ich ja die Feederrute dabei. Schnell wanderten etliche Brassen in den Setzkescher. Allerdings konnte man alle der Kategorie „Klodeckel“ zuordnen. Bei den recht kleinen Mäuler der hier ansässigen Waller, war mir bewusst, was das bedeutete: Noch mehr Fehlbisse (warum ich auf dem Foto grinse, weiß ich übrigens selbst nicht)...

Aber Schluss jetzt mit dem Meckern. Immerhin habe ich ja auch einen schönen Fisch gefangen. Und da ich länger keinen Burschen mehr landen durfte, der größer ist, als ich selbst (auch wenn das bei meiner Körpergröße nicht allzu schwer ist), zogen sich meine Mundwinkel wieder einmal sehr weit nach oben...

Ich hatte mich bei dem Kurztrip mal so richtig eingefischt und freute mich auf die bevorstehende Tour mit Jan. Einziger Wehrmutstropfen war nur die Tatsache, dass es nach zwei megaheißen Tagen pünktlich zum Einpacken, heftig anfing zu regnen. Und jetzt ratet mal, wer das Schiebedach seines Wagens offen ließ…

Ihr seht also, auch bei mir läuft nicht immer alles nach Plan. Aber am Ende zählt nur eines: Die Freude am Fischen!
Euer Carsten