Saisonstart auf Italienisch

05.05.2013 - von Jan Lehmann -

Vom 15.03. bis 23.03.2013 sollte es für Marco und mich mal wieder an den heißgeliebten Po nach Italien gehen. Diesmal wollten uns zwei Freunde, für die dieser Fluss noch völliges Neuland war, begleiten. Jens und Jens-Eric waren dank ausreichender Informationen unsererseits jedoch bestens für den Trip gerüstet. Bereits eine Gute Woche vor Abreise war klar, dass es in diesem Frühjahr ganz anders als sonst am großen Fluss sein würde. Starker Regen, Hochwasser, niedrige Wasser- und Lufttemperaturen und jede Menge Schlamm waren die Bedingungen, denen wir uns stellen mussten.
Da bereits eine Woche zuvor das große Frühjahrsfressen, dank gestiegenen Wassers in der Poebene, Einzug gehalten hatte, waren die Waller bis zum Anschlag voll mit Weißfisch und präsentierten sich mit kugelrunden Bäuchen wie wir es selten erlebt haben.
Der in regelmäßigen Abständen einsetzende starke und vor allem kalte Regen ließ den Pegel des Flusses immer wieder schwanken und kühlte das Wasser zudem auf unter sieben Grad ab. Sehr schlechte Bedingungen erforderten von uns noch mehr Einsatz als wir es aus den vielen vorangegangenen Sessions hier gewohnt waren. Ständige Platzwechsel von einer Schlammstelle zur nächsten inkl. des Fischens vom verankerten Boot brachten uns dann schließlich doch den Wallern näher und so konnten wir zumindest ein paar gute Bisse und einige Fische bis ca. 170 cm erbeuten.

Leider konnten wir mit diesem Trip nicht an unseren vom letzten Herbst anknüpfen der uns ja eine wahre Granate von 2,59 Meter bescherte. Vielmehr mussten wir diesmal ordentlich einstecken und spürten erneut was für ein hartes und facettenreiches Gewässer der italienische Po doch ist. Angestachelt von dieser mehr als harten Woche werden wir natürlich bald wieder angreifen und berichten.

Bis zum Biss…
Jan Lehmann